Eine komplett willkürliche Auswahl von aktuellen Postings und Links, die mich interessieren und die ich für mich bewerte. Die Bewertung ist also höchst subjektiv, manchmal vermutlich auch sinnfrei.
Ein Punkt gedeutet: »Interessiert vermutlich wieder nur mich…?«
Vier Punkte bedeuten: »Das sollte aber wirklich jeder gelesen haben, aber echt…!«
Sie erinnern sich? Tatsächlich? Das kann schon sein. Aber an was? Sie halten ihre Erinnerung für objektiv richtig? Dann sollten Sie vielleicht das hier und das hier lesen.
Der VDZ hat sich ja noch 2007 eine Kampagne von der BBDO schneidern lassen, die junge Leser für Printmedien begeistern sollte. Tatsächlich verlieren TV und Print – speziell in den werberelevanten Zielgruppen – weiterhin an Bedeutung. So auch das Ergebnis einer Studie der PR-Firma Fleishman-Hillard und den Reseachern von Harris Interactive. Dannach ist das Internet im Vergleich zu TV doppelt, im Vergleich zu Print gar achtmal so einflussreich. Die Studie erstreckte sich auf drei europäische Länder (UK, Frankreich, Deutschland). Die Zusammenfasung gibt es hier.
Der altmodische Büroschlaf ist verpönt. »Napping« – oder gar: »Power Napping« – ist hip, denn etliche Studien haben nachgwiesen, dass dadurch die Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann. Aber richtig »nappen« will natürlich auch gelernt sein. Hier eine wirklich reizende Anleitung vom »Boston Globe«. Tolle Info-Grafik, übrigens.
Ich kenne kaum jemand in meiner Generation, der wirklich Spass daran hat, älter zu werden. Einerseits. Andererseits höre ich in letzter Zeit immer wieder, dass die Vierziger kein so schlechtes Alter sind. Hier scheint das Verhältnis von Kraft und Erfahrung ziemlich optimal. Warum das so ist, erklärt sich vielleicht auch hierdurch.
Neulich dachte ich noch, dass ich einge Websites aus der Steinzeit des Webs vermisse. »Webmonkey« war eine davon. Jetzt ist »Webmonkey« zurück. (Und da war doch noch, diese für damalige Verhältnisse superfette Musikwebsite, die so eine Art Online-MTV war. Aber wie hiess die denn überhaupt noch mal…?)
»Was nichts kostet, ist auch nichts!« Diese Volksweisheit scheint auch für Ratschläge zu gelten: Kostenlose Ratschläge werden seltener befolgt. Was lernt man also daraus? (Die Antwort auf diese Frage kostet übrigens 20 2.000 Euro! )
Das mit der Willensfreiheit ist schon etwas verwirrend. Seit Benjamin Libet wissen wir: Wir entscheiden uns unbewusst, handeln und unser bewusstes Ich verkauft unsere Entscheidung dann nur noch. Blöderweise stimmt das ja nun mal überhaupt nicht mit unserem subjektiven Erleben überein. Jetzt wurden die Libet-Experimente mit mehr technischem Aufwand, besserem Equiment und leicht abgewandelt wiederholt. Ergebnis: Es bleibt dabei. Wir handeln zuerst und entscheiden uns – bewusst – zeitlich später.
Noch immer fehlt der Musikindustrie ein vernünftiges Geschäftsmodell für die – absehbare – Zukunft. Der »Music Futurist« Gerd Leonhard hat nun einige recht interessante Gedanken unter der Label »Music 2.0″ veröffentlicht. Das Buch kann als PDF hier runtergeladen werden. Eine kurze Einführung auf Youtube gibt es hier.
Sooo richtig gute GTD-Apps gibt es meiner Meinung ja nicht. Der »Hipster PDA« bleibt wohl ungeschlagen. Recht interessant ist allerdings »ThinkingRock«. Muss ich mal testen.
Open Source… Ja, das Thema derzeit. Hier jetzt ein, wie man hört, recht okayer Adserver als Open-Source-Projekt.